Zwischen urbaner Metropole und Millionendorf: In unseren kompakten Porträts erfahren Sie alles Wissenswerte über München und seine 25 Stadtbezirke – inklusive Luftbildaufnahmen, informativer Videos, aktueller Daten und mehr.
Inhaltsverzeichnis

Bezirke mit Nummer
Einwohner und Bevölkerungsdichte gerundet, Stand 31.12.2025.
Mietpreise, Stand Q2 2026.
(1) Altstadt-Lehel

Wahrzeichen: Frauenkirche, Neues Rathaus, Residenz, Surfer am Eisbach, Chinesischer Turm, Hofbräuhaus, Feldherrnhalle, u. v. m.
Einwohner: 20 600
(München: 1 612 429)
Bevölkerungsdichte (Einw. / ha): 66
(München: 52)
Ø Kaltmiete (€/m²): 25,11
(München: 20,28)
Die Altstadt ist das historische Zentrum Münchens mit Sehenswürdigkeiten wie dem Marienplatz und der Maximilianstraße. Alteingesessenen Bewohnern steht eine typisch urbane Bevölkerung mit jüngeren, erwerbstätigen Ein- und Zweipersonenhaushalten gegenüber. Im Lehel, der ältesten Vorstadt Münchens, sind auch Familien mit Kindern häufiger anzutreffen. Die Zahl der Arbeitsplätze übersteigt im zweitkleinsten Stadtbezirk die Anzahl der Bewohner deutlich.
(2) Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Wahrzeichen: Deutsches Museum, Theresienwiese (Oktoberfest), Gärtnerplatztheater
Einwohner: 50 000
Bevölkerungsdichte: 114
Ø Kaltmiete (€/m²): 24,40
Lebendiger, südlich an die Altstadt angrenzender Stadtbezirk mit dem Glockenbachviertel als Szene-Hotspot und zahlreichen kulturellen Einrichtungen wie dem Deutschen Theater, dem Gärtnerplatztheater oder dem Deutschen Museum. Das Viertel ist geprägt von Handel, Gastronomie und Hotels sowie einem hohen Bestand an gepflegten Altbauten. Durch Modernisierung und Neubauten auf ehemaligen Gewerbeflächen steigen die Mieten, wodurch sich die Sozialstruktur verändert. Die Bevölkerung verjüngt sich, und es gibt viele Ein- und Zweipersonenhaushalte, besonders im Glockenbach- und Schlachthofviertel.
(3) Maxvorstadt
Wahrzeichen: Ludwig-Maximilians-Universität, Königsplatz, Alte Pinakothek
Einwohner: 52 500
Bevölkerungsdichte: 122
Ø Kaltmiete (€/m²): 23,86
Die Maxvorstadt beherbergt zahlreiche kulturelle Einrichtungen wie Museen, Kunstakademien und Musikhochschulen sowie renommierte Universitäten, darunter die LMU und TU München. Durch die hohe Studierendenzahl (über 100.000) hält sich tagsüber ein Vielfaches der eigentlichen Bewohner dort auf. Das Viertel ist ein typisches Akademiker- und Studentenquartier mit vielen Einpersonenhaushalten und kleinen Wohnungen. Die Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen dominiert, während Familien seltener vertreten sind.
(4) Schwabing-West
Einwohner: 69 500
Bevölkerungsdichte: 159
Ø Kaltmiete (€/m²): 23,70
Ehemaliges Künstler- und Bohèmeviertel mit vielen Altbauten, Restaurants und Bars. Schwabing-West ist der am dichtesten besiedelte Stadtbezirk Münchens, verfügt jedoch auch über große Grünflächen wie den Luitpoldpark oder die „Große Wiese“. Der Bezirk bietet viele Arbeitsplätze in öffentlichen Einrichtungen und eine überdurchschnittlich hohe Zahl an erwerbsfähigen Personen. Ein- und Zweipersonenhaushalte dominieren, während Familien vor allem in der Siedlung „Am Ackermannbogen“ leben.
(5) Au-Haidhausen
Wahrzeichen: Maximilianeum, Gasteig, Müllersches Volksbad
Einwohner: 64 100
Bevölkerungsdichte: 152
Ø Kaltmiete (€/m²): 23,80
In Au-Haidhausen befinden sich viele öffentliche Einrichtungen wie der Bayerische Landtag, das Klinikum Rechts der Isar oder das Sozialreferat der Stadt München. Ein Großteil der Arbeitsplätze entfällt dementsprechend auf den Dienstleistungssektor bzw. den öffentlichen Bereich. Kulturelle Höhepunkte sind der Gasteig mit der Philharmonie und die Muffathalle. Der Stadtbezirk zeichnet sich durch eine hohe Einwohnerdichte und eine überdurchschnittliche Quote an Erwerbstätigen aus, wobei sich die Sozialstruktur durch die Zuwanderung jüngerer Bevölkerungsschichten verändert. Mit der jährlichen Auer Dult und dem Starkbieranstich auf dem Nockherberg hat sich in der Au noch ein Stück traditioneller Alltagskultur erhalten.
(6) Sendling

© München Tourismus, Sigi Müller
Wahrzeichen: Heizkraftwerk Süd, Flaucher, Großmarkthalle
Einwohner: 41 300
Bevölkerungsdichte: 105
Ø Kaltmiete (€/m²): 21,24
Die nördliche Hälfte Sendlings ist geprägt von historischen Arbeiter-Wohnsiedlungen, die einst durch Wohnungsbaugenossenschaften errichtet wurden. Im Gegensatz dazu bieten die großen Frei- und Erholungsflächen im Süden des Bezirks einen Ausgleich zur sonst dichten Bebauung. Der vermehrte Zuzug jüngerer, erwerbstätiger Personen, hat in den vergangenen Jahren zu einem überdurchschnittlichen Anteil an Einpersonenhaushalten geführt, einem typischen Merkmal citynaher Wohngebiete mit Altbaubestand.
(7) Sendling-Westpark

Einwohner: 62 600
Bevölkerungsdichte: 80
Ø Kaltmiete (€/m²): 20,29
Sendling-Westpark ist gekennzeichnet durch Wohngebiete mit viel Grün und guter Infrastruktur. Die Bebauung ist geprägt von Geschosswohnungsbau und Ein-/Zweifamilienhäusern. Der Bezirk wird von verschiedenen Hauptverkehrsstraßen, wie etwa dem Mittleren Ring, durchzogen. Die Ableitung des Verkehrs in Straßentunnel ermöglichte in den vergangenen Jahren die Schaffung von großen Frei- und Grünflächen. Die Bevölkerungsstruktur ist durch eine alternde Bevölkerung gekennzeichnet, wobei die Haushaltsgrößen dem städtischen Durchschnitt entsprechen.
(8) Schwanthalerhöhe

© Bayerische Schlösserverwaltung (Foto: Florian Schröter)
Wahrzeichen: Bavaria-Statue, Ruhmeshalle
Einwohner: 29 500
Bevölkerungsdichte: 142
Ø Kaltmiete (€/m²): 22,16
Die Schwanthalerhöhe (auch Westend genannt) ist flächenmäßig der kleinste Münchner Stadtbezirk, weist jedoch die dritthöchste Einwohnerdichte auf. Um 1840 entstanden hier Arbeiterquartiere in hochverdichteter Blockbauweise. Noch heute stammt fast die Hälfte des Wohnungsbestandes aus der Zeit vor 1919. Ähnlich wie in anderen stadtnahen Gebieten leben hier viele Menschen in Einpersonenhaushalten. Die Mehrheit der Bewohner, etwa zwei Drittel, befindet sich im erwerbsfähigen Alter.
(9) Neuhausen-Nymphenburg
Wahrzeichen: Schlossanlage Nymphenburg, Hirschgarten, Botanischer Garten
Einwohner: 41 300
Bevölkerungsdichte: 105
Ø Kaltmiete (€/m²): 22,22
Neuhausen-Nymphenburg vereint städtisches Flair mit großen Grünanlagen wie dem Schlosspark und dem Botanischen Garten. Ein sehr beliebtes Ausflugsziel ist auch der Hirschgarten mit seinem Wildgehege und dem wohl größten Biergarten der Welt. Während der Bezirksteil Neuhausen von denkmalgeschützten Altbauten und Wohnanlagen aus der Zwischenkriegszeit geprägt ist, entwickelte sich in Schlossnähe ein Villenviertel, das heute durch familiengerechte Siedlungen ergänzt wird. Insgesamt ist Neuhausen-Nymphenburg ein vielseitiger Bezirk mit hohem Wohn- und Freizeitwert.
(10) Moosach
Wahrzeichen: Uptown München (O2-Tower), Olympia-Einkaufszentrum (OEZ)
Einwohner: 56 100
Bevölkerungsdichte: 51
Ø Kaltmiete (€/m²): 20,01
Moosach zeichnet sich durch eine geringe Wohndichte mit vielen Einfamilien- und Reihenhäusern aus. Moosach ist deshalb besonders bei Familien mit Kindern beliebt, was sich in der unterdurchschnittlichen Anzahl von Einpersonenhaushalten widerspiegelt. Der Stadtteil bietet eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten, allen voran das Olympia-Einkaufszentrum. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist durch die U-Bahnlinie 3 und die S-Bahn sehr gut. Der Stadtteil tangiert Hauptverkehrsstraßen mit erheblichem Durchgangsverkehr und entsprechender Lärmbelastung.
(11) Milbertshofen-Am Hart

Wahrzeichen: Olympiastadion, BMW Tower, BMW Welt
Einwohner: 77 500
Bevölkerungsdichte: 58
Ø Kaltmiete (€/m²): 20,71
Milbertshofen-Am Hart teilt sich in zwei recht unterschiedliche Bereiche: Der südliche Teil, Milbertshofen, ist vor allem von Industrie und dem Olympiapark geprägt. Mit dem BMW-Hochhaus, der BMW-Welt und dem Olympiaturm finden sich hier einige der bekanntesten Wahrzeichen Münchens. Im nördlichen Stadtteil, Am Hart, dominiert hingegen eine ruhige Wohnatmosphäre mit lockerer Bebauung, Parks und Freiflächen. Insgesamt ist der Stadtbezirk ein attraktiver Wohnort für Familien, was sich in einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Haushalten mit Kindern widerspiegelt. Die Kombination aus Arbeitsplätzen, einem breiten Wohnungsangebot und einer guten Infrastruktur macht den Bezirk zu einem beliebten Ziel für Menschen unterschiedlicher Herkunft.
(12) Schwabing-Freimann

Bild: Carsten Steger, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)

Bild: Dovlet Hojayev auf Unsplash (zugeschnitten)
Wahrzeichen: Siegestor, Walking Man, Highlight Towers, Allianz Arena
Einwohner: 76 800
Bevölkerungsdichte: 30
Ø Kaltmiete (€/m²): 21,76
Schwabing-Freimann, der 12. Stadtbezirk Münchens, ist ein Bezirk der Kontraste. Schwabing, einst ein pulsierendes Künstlerviertel, besticht durch urbane, internationale Atmosphäre mit zahlreichen Geschäften und Kneipen. Die Nähe zu den Universitäten macht den Stadtteil heute insbesondere bei Studenten beliebt. Im Gegensatz dazu ist Freimann geprägt von Einfamilienhaussiedlungen und der imposanten Allianz-Arena. Insgesamt vereint der Stadtbezirk urbanes Flair mit grünen Oasen wie dem Englischen Garten oder der Fröttmaninger Heide.
(13) Bogenhausen
Wahrzeichen: Friedensengel, Prinzregententheater, HVB Tower
Einwohner: 95 500
Bevölkerungsdichte: 40
Ø Kaltmiete (€/m²): 21,19
Bogenhausen grenzt im Südwesten an die Altstadt und erstreckt sich im Nordosten bis an die Stadtgrenze. Während entlang der Isar exklusive Villenviertel dominieren, prägen in anderen Gebieten Großwohnanlagen das Bild. Die Parkstadt Bogenhausen, eine der ersten Wohnsiedlungen mit Hochhausbebauung in München, markiert den Beginn dieser Entwicklung. Die siedlungsstrukturelle Vielfalt in Bogenhausen bewirkt eine ausgewogene Sozialstruktur im Bezirk. Der Anteil von Familien mit Kindern liegt über dem städtischen Durchschnitt.
(14) Berg am Laim
Wahrzeichen: St.-Michael-Kirche, Riesenrad „Umadum“
Einwohner: 47 200
Bevölkerungsdichte: 75
Ø Kaltmiete (€/m²): 19,83
Berg am Laim ist historisch stark von der Eisenbahn beeinflusst, was sich bis heute in zahlreichen ehemaligen Eisenbahnersiedlungen widerspiegelt. Ansonsten prägen moderne Wohnanlagen, Einfamilienhäuser und sozialer Wohnungsbau das Ortsbild. Durch U- und S-Bahn sowie den Ostbahnhof ist Berg am Laim gut an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr angebunden.
In den letzten Jahren hat sich der Bezirk durch zahlreiche Infrastrukturprojekte dynamisch weiterentwickelt. Ein besonderes Highlight ist das mehrfach ausgezeichnete Werksviertel-Mitte – das wohl außergewöhnlichste Stadtquartier Münchens. Neben Wohnungen, Büros, Hotels und Gastronomie bietet es auch Kurioses wie eine Rooftop-Alm, ein Riesenrad oder eine Kletterhalle.
(15) Trudering-Riem

© München Tourismus, Sigi Müller
Wahrzeichen: Messe, Galopprennbahn
Einwohner: 77 200
Bevölkerungsdichte: 34
Ø Kaltmiete (€/m²): 19,36
Trudering-Riem ist der fünftgrößte Stadtbezirk Münchens und verbindet ruhiges, familienfreundliches Wohnen mit wirtschaftlicher Dynamik. Während Trudering von Ein- und Zweifamilienhäusern mit vielen Grünflächen geprägt ist, steht Riem vor allem für die Messestadt, die auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens entstand. Dort befindet sich die Messe München, einer der bedeutendsten Messestandorte weltweit. Der Bezirk hat eine geringe Einwohnerdichte und den höchsten Anteil an Familien mit Kindern aller Stadtbezirke Münchens.
(16) Ramersdorf-Perlach
Wahrzeichen: Einkaufs-Center Neuperlach (pep)
Einwohner: 121 300
Bevölkerungsdichte: 61
Ø Kaltmiete (€/m²): 19,45
Ramersdorf-Perlach liegt im Südosten der Stadt und erstreckt sich von der Stadtgrenze bis zum Ostbahnhof. Mit über 120.000 Einwohnern ist er der bevölkerungsstärkste Stadtbezirk Münchens. Während im Süden von Ramersdorf Einfamilienhäuser dominieren, gibt es Richtung Norden eine dichtere Bebauung mit genossenschaftlichen Wohnanlagen. Wichtige Erholungsgebiete sind der 56 Hektar große Ostpark und der Perlach-Park. Der Stadtteil zeichnet sich durch eine soziale Vielfalt aus, in der sowohl Familien mit Kindern als auch Senioren über 65 Jahre überrepräsentiert sind.
(17) Obergiesing-Fasangarten
Wahrzeichen: Heilig-Kreuz-Kirche, JVA Stadelheim
Einwohner: 54 500
Bevölkerungsdichte: 95
Ø Kaltmiete (€/m²): 20,02
Der 17. Stadtbezirk Münchens liegt im Südosten der Stadt. Die Bau- und Siedlungsstruktur des Bezirks ist vielfältig, mit einer Mischung aus Einfamilienhäusern, Kleinsiedlungen und verdichteter Blockbebauung. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Obergiesing einen Bauboom, während dessen Dreiviertel des heutigen Wohnungsbestandes entstanden. Der Fasangarten, einst ein Jagdrevier, ist heute ein beliebtes Naherholungsgebiet. Abgesehen vom Ostfriedhof und dem Friedhof am Perlacher Forst gibt es im Bezirk jedoch nur wenige nennenswerte Grünflächen.
(18) Untergiesing-Harlaching

Wahrzeichen: Grünwalder (Sechz’ger) Stadion, Tierpark Hellabrunn
Einwohner: 54 200
Bevölkerungsdichte: 67
Ø Kaltmiete (€/m²): 21,17
Untergiesing-Harlaching, im Südosten Münchens gelegen, ist geprägt von unterschiedlichen Wohnstrukturen: Einerseits gibt es Bereiche mit dichtem Mietwohnhausbestand, die an eine frühere Arbeitervorstadt erinnern, andererseits repräsentative Villenviertel, die zu den teuersten Wohnlagen Münchens zählen. Der Bezirk ist zudem bekannt für seine bedeutenden Sportanlagen (wie etwa das Grünwalder Stadion), den Tierpark Hellabrunn oder die ausgedehnten Flaucheranlagen entlang der Isar. Die Haushaltsstruktur ist geprägt von Ein- und Zweipersonenhaushalten mittleren Alters sowie von Familien mit einem Kind.
(19) Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln

Bild: Cm0s, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (zugeschnitten)
Einwohner: 104 200
Bevölkerungsdichte: 59
Ø Kaltmiete (€/m²): 19,87
Der südliche Stadtbezirk mit dem langen Namen setzt sich aus fünf sehr unterschiedlichen Stadtteilen zusammen. Er vereint urbane Regionen mit Hochhäusern (Obersendling) und Regionen mit dörflichem Charakter wie etwa Solln, das mit seinen Villenvierteln zu den besten Wohngegenden der Stadt zählt. Insgesamt bietet der Bezirk viele Erholungsmöglichkeiten im Grünen, eine gute Infrastruktur und hohe Lebensqualität. Die soziale Struktur variiert entsprechend der städtebaulichen Unterschiede in den einzelnen Stadtteilen. Der Anteil älterer Menschen ist überdurchschnittlich hoch.
(20) Hadern
Wahrzeichen: Klinikum Großhadern
Einwohner: 51 800
Bevölkerungsdichte: 56
Ø Kaltmiete (€/m²): 19,76
Hadern ist ein Stadtteil im Südwesten Münchens, der für seine ruhige, naturnahe Lage und das Klinikum Großhadern bekannt ist. Im Süden dominieren Einfamilienhäuser, während nach dem Zweiten Weltkrieg auch größere Wohnanlagen entstanden sind. Die U-Bahnlinie 6 sorgt für gute Verkehrsanbindung an die Innenstadt. Im Bezirk wohnen überdurchschnittlich viele Haushalte mit Kindern und Personen über 65 Jahren. Auch für (Medizin-) Studenten ist der Bezirk durch seine Lage und die für Münchner Verhältnisse moderaten Mieten interessant.
(21) Pasing-Obermenzing
Wahrzeichen: Schloss Blutenburg
Einwohner: 81 800
Bevölkerungsdichte: 50
Ø Kaltmiete (€/m²): 19,93
Pasing-Obermenzing, der 21. Stadtbezirk Münchens, vereint die ehemals selbstständigen Gemeinden Pasing und Obermenzing. In Pasing findet man vor allem Nachkriegsbebauung mit Geschosswohnungen und Einfamilienhäusern. Obermenzing hingegen präsentiert sich als ruhiger Stadtteil mit vielen Grünflächen und Villen. Der Bezirk bietet somit eine Mischung aus urbanem Leben in Pasing und idyllischer Wohnatmosphäre in Obermenzing. Im Bezirk leben überdurchschnittlich viele Familien mit Kindern.
(22) Aubing-Lochhausen-Langwied
Einwohner: 63 200
Bevölkerungsdichte: 19
Ø Kaltmiete (€/m²): 18,18
Der flächenmäßig größte Stadtbezirk der Stadt weist zugleich die geringste Bevölkerungsdichte auf, was vor allem an ausgedehnten Grünflächen, Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen im Westen und Norden liegt. Während Aubing durch Geschosswohnungsbau heute eher städtisch geprägt ist, haben sich Lochhausen und Langwied weitgehend ihren dörflichen Charakter bewahrt. Insgesamt bietet der Bezirk eine Mischung aus städtischem und ländlichem Leben, mit guter Anbindung an das Stadtzentrum und gleichzeitig viel Raum für Erholung in der Natur.
(23) Allach-Untermenzing
Einwohner: 36 200
Bevölkerungsdichte: 23
Ø Kaltmiete (€/m²): 18,90
Allach-Untermenzing liegt im Nordwesten Münchens. Der Bezirk weist eine hohe Industriekonzentration auf, besonders in Allach, wo Unternehmen wie Krauss-Maffei-Wegmann, MAN, MTU, Siemens Mobility und T-Systems ansässig sind. Gleichzeitig bieten Grünflächen wie der Allacher Forst und die Angerlohe einen Ausgleich. Der Bezirk ist überwiegend durch eine aufgelockerte Wohnbebauung geprägt. Der Anteil an Familien mit Kindern ist überdurchschnittlich.
(24) Feldmoching-Hasenbergl

Einwohner: 64 600
Bevölkerungsdichte: 22
Ø Kaltmiete (€/m²): 19,08
Münchens zweitgrößter Bezirk vereint ländlichen Charme mit urbanem Flair. Während Feldmoching seinen dörflichen Charakter bewahrt hat, sind die ab 1960 entstandenen, weitgehend mit öffentlichen Mitteln geförderten Siedlungen wie das Hasenbergl städtisch geprägt und galten lange als sozialer Brennpunkt. Dies hat sich in den vergangenen Jahren jedoch durch eine verbesserte Versorgung mit öffentlichen und sozialen Einrichtungen und der Anbindung an das Stadtzentrum durch U- und S-Bahn verbessert. Der Bezirk bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten, darunter die Olympia-Regattastrecke und mehrere Badeseen. Im Verhältnis zum Gesamtdurchschnitt sind Familienhaushalte mit Kindern stark überrepräsentiert.
(25) Laim
Einwohner: 57 500
Bevölkerungsdichte: 109
Ø Kaltmiete (€/m²): 20,01
Laim ist nahezu ein reines Wohngebiet. Sein Wachstum erlebte der Stadtteil vor allem nach dem Anschluss an den Eisenbahnvorortverkehr im Jahr 1894 und der späteren Eingemeindung nach München. Vorherrschend ist nach wie vor die verdichtete Geschossbebauung entlang der Hauptstraßen und eine aufgelockerte Reihen- und Einfamilienhausbebauung in den Nebenstraßen. Der Anteil an Einpersonenhaushalten im Vergleich zum Münchner Durchschnitt ist überdurchschnittlich hoch.
Münchner Umland

Das Münchner Umland umfasst die Landkreise München, Dachau, Freising, Fürstenfeldbruck, Erding und Ebersberg. Diese Regionen bieten eine hohe Lebensqualität, viel Natur und sind meist gut an den öffentlichen Personennahverkehr Münchens angebunden. Die Wohnkosten sind hier im Schnitt deutlich niedriger als auf dem Stadtgebiet, liegen jedoch immer noch weit über dem bundesweiten Durchschnitt:
Ø Kaltmiete (€/m²)
Deutschland: 9,23
München: 20,28
Landkreis München: 17,9
Dachau: 16,92
Fürstenfeldbruck: 15,53
Freising: 14,78
Erding: 14,41
Ebersberg: 14,15
Quellen und Bildnachweise
Quellen:
Immobilienscout24, Mietspiegel Q2 2026, abgerufen am 05.08.2026, Link
Statistisches Taschenbuch, 2026, Link
Bildnachweise (sofern nicht direkt am Bild angegeben):
Bezirkskarte: Eigene Darstellung (erstellt mit Elementen von Canva)
(1) Bild von Eduard Delputte auf Unsplash
(2) Bild von Fich View Studio auf Pexels
(7) Bild von Duernsteiner auf Pixabay
(11) Bild von Hao Zhang auf Unsplash
(18) Schlaier, Public domain, via Wikimedia Commons
(24) Bild von Matias Luge auf Pixabay